Herbert Grönemeyer gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten und wenn es sich vermeiden lässt, gehe ich seinen Songs aus dem Weg. Allerdings ist mir gestern aufgefallen, was für einen Dienst er dem VfL und der Stadt Bochum erwiesen hat. Mit seinem Song “Bochum” hat er eine Hymne auf Stadt und Verein verfasst, die nicht aufgesetzt wirkt, ohne die typischen Klischees auskommt und das Lebensgefühl der Bochumer perfekt zu beschreiben scheint.
Genauso kommt das Stadion daher. Ohne Efekthascherei steht mitten auf der Castroper Strasse ein Betonklotz. Ich kann mich daran erinnern, das ich zu alten Sportschau Zeiten immer völlig fasziniert davon war, wie nah man in Bochum am geschehen dran war und habe nie verstanden, warum nicht alle Stadien wie das Ruhrstadion waren.
Über kurz oder lang wird aber vermutlich auch in Bochum irgendwas in Richtung Logen unternommen werden müssen. Ansonsten wird der Verein im Kampf gegen Vereine wie Mainz, Duisburg, Düsseldorf oder Augsburg einen Wettbewerbsnachteil haben.
Wie dem auch sei, ich freu mich auf den nächsten Besuch. Hoffentlich kegelt der VfL jemanden (Wolfsburg?) in der Relegation raus. Denn dann freue ich mich darauf Herbert Grönemeyers perfekten Fussballsong in der ersten Liga wieder zu hören!
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